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Mittwoch, 17. Februar 2010

Wieder ein starkes Spiel von Jens Vortmann

TSV verliert in Kiel 20:32 (10:16)

Kai Wandschneider und Thomas Dröge in Kiel: "Wir werden weiter kämpfen."
Kai Wandschneider und Thomas Dröge in Kiel: "Wir werden weiter kämpfen."

THW Kiel - TSV Dormagen 32:20 (16:10)
Kiel: Omeyer, Gentzel (ab 36.); Lund (1), Andersson (2), Lundström (3/1), Anic (3), Sprenger (3), Ahlm (4), Reichmann (4), Zeitz (1), Palmarsson (1), Ilic (4/2), Klein (1), Jicha (5).

Dormagen: Vortmann, Schlingmann (bei einem 7m); Wisotzki (2), Holst (3/2), Schagen, Plaz (2), Balomenos (3), Meyer, Linder (2), Dmytruszynski (1), Nippes (1), Chantziaras (3), Lochtenbergh (3/2).

Schiedsrichter: Dedens/Geckert (Magdeburg). - Zuschauer: 10500. - Zeitstrafen: 2:6 Minuten. - Siebenmeter: 4/3:6/4 (Vortmann hält gegen Ilic - Lochtenbergh scheitert an Omeyer, Holst wirft an den Pfosten). - Spielfilm: 4:0 (8.), 9:3 (14.), 10:6 (16.), 12:8 (20.), 16:8 (27.), 16:10 - 18:10, 23:11 (40.), 26:12 (46.), 29:17, 32:20.

Wenn man zwei Tage vor dem Spiel beim amtierenden Meister erfährt, dass der erfolgreichste Werfer die Mannschaft kurzfristig verlässt, dann trägt das natürlich nicht gerade zur Motivationssteigerung bei. Gleichwohl: "Wir fahren keineswegs mit gesenkten Köpfen nach Hause", stellte Teammanager Thomas Dröge nach der Niederlage in Kiel fest und "wir werden uns intensiv auf die Aufgabe gegen Tabellenführer HSV Hamburg konzentrieren." Trotz des klaren Erfolges unterstrich Kiels Trainer Alfred Gislason die Schwere der Aufgabe: "Es ist nicht einfach gegen die Dormagener zu spielen, die spielen einen intelligenten Handball. Da muss man immer stark aufpassen, dass man keinen Fehler macht." Die Fehler seiner Spieler hielten sich denn auch in Grenzen. Gislason war vor allem mit der Abwehr zufrieden: "Die Defensive war deutlich lockerer als gegen Barcelona."

"Wir hatten natürlich Probleme im Rückraumspiel", war TSV-Trainer Kai Wandschneider davon ausgegangen, dass der Angriff nach dem Abgang von Christoph Schindler nicht gleich wieder an die gegen Nettelstedt gezeigte Leistung anschließen könne. "Für unsere Youngster waren das heute wichtige Erfahrungen, sie kommen doch mit leuchtenden Augen in die Ostseehalle." Wandschneider lobte vor allem Jens Vortmann für seine erneut "sehr gute Leistung" und konnte sich aus aktuellem Anlass die Bemerkung nicht verkneifen: "Ich hoffe nicht, dass Gummersbach ihn holt. Der Wechsel von Christoph tut uns weh, aber wir werden weiter kämpfen."  

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